Das Projekt

8096188_M-FOTOLIAIn zahlreichen Gesprächen mit LehrerInnen aus verschiedenen Schulformen, KindergartenleiterInnen, MitarbeiterInnen des Gesundheitsamts und des Jugendamts, mit LogopädInnen, ErgotherapeutInnen etc. wird und wurde uns bestätigt, dass der Prozentsatz der Kinder steigt, deren Sprache nicht altersgemäß entwickelt ist. Bei diesen Kindern handelt es sich sowohl um Kinder aus deutschen Familien als auch aus Familien mit Migrationshintergrund.

Dabei sollte nicht nur den „ Fachleuten“  klar sein:

  • Schulanfänger, die über ein sprachliches Rüstzeug verfügen, werden nicht nur bessere Leser und Schreiber, sie haben in allen Unterrichtsfächern größere Erfolgschancen. 
  • Darüber hinaus wird ein Mensch, der seine Bedürfnisse und Meinungen in Worte kleiden kann, kaum zu körperlichen Auseinandersetzungen neigen.
     

Immer wieder wurden und werden Fragen formuliert wie:

  • Wie können wir möglichst allen Eltern dieses Anliegen verdeutlichen?
  • Was können wir noch tun, um eine Verbesserung der Lebenschancen möglichst vieler Kinder durch eine intensivere und bewusstere Begegnung mit Sprache zu fördern?
  • Wie können wir Eltern möglichst früh „erreichen“, um ihnen den Zusammenhang zwischen Zuwendung, Sprache und gelingendem Leben erfahrbar zu machen?
     

junge-2Diese Fragen und Überlegungen veranlassten Bitburger Bürger nach weiteren Möglichkeiten zu suchen, mit denen die Notwendigkeit der aktiven Sprachbegegnung zwischen Kind und Eltern thematisiert wird.

Denn möglichst allen Eltern sollte folgender Zusammenhang verdeutlicht werden: Je mehr Zuwendung und Sprachbegegnung Säuglinge und Kleinkinder erfahren, um so besser entwickelt sich ihre Sprache, umso größer können ihre Leistungen in der Schule sein und umso besser werden ihre beruflichen Chancen sein.

Auch für Eltern gilt also: Ohne Fleiß- kein Preis.