Juni 2015: Räuber in der Bibliothek

Am 03. Juni 2015 verwandelte sich die städtische Bibliothek der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung in ein Räubernest. Anlass war die Lesenacht im Rahmen des Sommer Heck Meck, die in diesem Jahr unter dem Motto „Räuber" stand.

Pünktlich um 20 Uhr wurden 50 Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren von den Bitburger Buchpaten zur Räubernacht in der Bibliothek empfangen.Räuber bearbeitet verkleinert

Zunächst wurden die Kinder von Marieluise Niewodniczanska und Rolf Mrotzek in den Räuberwald entführt. Dort hörten sie die erste Räubergeschichte des Abends und bastelten anschließend Räuberfiguren. Die bunte  Räuberbande kannzur Zeit in der Kinderbuchabteilung der Bibliothek bestaunt werden.

Dann ging es weiter zur zweiten Station des Abends: an Bord eines Piratenschiffs lasen Rüdiger Mies und Nicole Heck aus den Büchern„Seeräuber-Moses" von Kirsten Boie und „ Die Räuberschule" von GudrunPausewang. Bei der folgenden Schnitzeljagd galt es die in Büchern versteckten Hinweise zu finden, um den Piratenschatz zu heben. Das Gelingen dieses Unternehmens wurde mit Kokosnuss-Stückchen gefeiert und alle Kinder erhielten eine kleine Taschenlampe aus dem Piratenschatz.

Nun gab es erst mal eine Erholungspause mit Apfelsaft und Laugengebäck, bevor es weiter ging zur Räuberhöhle. Dort wurden die Kinder von Annerose Grün erwartet, die aus dem Buch „Der Räuber Hupsika" von Paul Biel vorlas. Mit freundlicher Unterstützung des Bitburger Musikers Benno Raabe lernten die Kinder dann noch ein Räuberlied.
Die letzte Station des Abends führte in ein Märchen aus 1001 Nacht. Katharina Gangolf und Werner Pax lasen das Buch „Ali Baba und die 40 Räuber" von Regina Kehn vor und unterstützten die Kinder anschließend beim
Entschlüsseln einer Geheimschrift, um das Schloss einer Schatztruhe zu knacken. Die Goldtaler aus der Schatztruhe wurden gerecht verteilt.

Zum Abschluss der Räuberlesenacht gegen 23 Uhr sangen alle gemeinsam mit Klavierbegleitung von Herrn Raabe den Eltern das Räuberlied vor und verabschiedeten sich nach einem spannenden Abend müde nach Hause.

Text: Katharina Gangolf