September 2015: Unterwegs in wichtigem Auftrag


Flyer 2015 800x371

  • 330 Kinder unterwegs im Zentrum von Bitburg,
  • 40erwachsene Begleiter in Form von Lehrpersonen und Eltern, ausgestattet mit Stadtplänen·
  • 28 Aktivemit ihren tollen Büchern und
  • viele bunte Luftballons in den Farben der Bitburger Buchpaten.

Denn es ist mal wieder so weit: Die Leserallye der Bitburger Buchpaten führt die Kindergruppen an drei verschiedene Lesestationen, insgesamt 20 verschiedene Leseorte!

Hier einige Einblicke und Rückblicke von Beteiligten:k-Erika  garcon

Ich habe allen Gruppen zunächst einmal die Tafel vorgestellt und war sehr erfreut darüber, wie sehr sich nicht nur die Lehrer, sondern vor allem die Kinder für die Tafel interessierten und sogleich Ideen gesammelt haben, wie sie unsvielleicht auch einmal unterstützen können z.B. durch Lebensmittel-Sammelaktionen in der Schule. Was ich besonders toll fand, war der Vorschlag der Kinder, einmal ihre Spielsachen durchzusehen und die Spiele, die sie nicht mehr benötigen, für die armen Kinder zu spenden! Alle haben sehr konzentriert zugehört und auch wirklich gute Fragen zu unserem Projekt gestellt. Auch diese dritte Rallye, die ich jetzt mitgemacht habe, hat mir persönlich wieder sehr, sehr viel Freude bereitet und auch meine Kollegin Monika Maas, die das Ganze zum ersten Mal miterlebt hat, war begeistert. Wir sind im nächsten Jahr ganz sicher wieder mit dabei.
Erika Garcon, Vorleserin in der Bitburger Tafel

Die Schüler/innen waren sehr aufmerksam während des Lesens. Sie waren sehr interessiert an der Lesestation (Stadtwerke) bezüglich Wasser. Es wurden Fragen gestellt u.a.: Wo kommt das Wasser her? Bis hin zu Überlegungen, wieviel und wie gut das Wasser in Afrika ist und ob es auch Wasser auf dem Mount Everest gibt.
Inge Meier, Vorleserin in der Villa Limbourg, Stadtwerke Bitburg


k-Thomas comesDas Buch: Ein Wettrennen auf allen Vieren hat viel Spaß gemacht.Rennschwein Rudi Rüssel: sehr geeignet, obwohl schon älter, immer noch für Kinder lesenswert, lustig, familienfreundlich, ...Ort: HdJ - Kindertreff - räumlich sehr ansprechend -Die Klassen kamen alle pünktlich und gut gelaunt am Zielort an. Die Kinder waren freundlich, aufmerksam und interessiert.
Thomas Comes und Waltraud Berger, Vorleser/in im Haus der Jugend


Das Ganze war meiner Meinung nach ein voller Erfolg. Sowohl die Kinder wie die Lehrpersonen mit einigen Müttern waren von der ganzen Aktion sowie von dem Buch, was ich vorgelesen habe, begeistert. Es gab bei allen Gruppen "Null" Probleme. Sie hörten sehr gespannt zu. Zudem fanden sie es ganz "cool" in einem Gerichtssaal - den ich ihnen natürlich vorher im Einzelnen erklärt habe - sitzen zu dürfen.
Margret Burbach, Vorleserin im Amtsgericht

k-Frau Gerten
Gelbe, blaue und violette Luftballons wiesen schon von außen den Weg ins Haus Beda. Alle erhielten Kärtchen, die sofort umgehängt wurden, um die Lesetaler nach der Lesestunde einzukleben.Nach einer kurzen Einführung über das Bedahaus, gegründet von der Dr.-Hanns-Simon- Stiftung, liest die Buchpatin aus dem Buch" Die Schattenbande jagt den Entführer", nicht ohne sich zu erkundigen, ob jemand schon einmal in Berlin war. Die Begeisterung ist groß, eines der Mädchen kann die Straße nennen, wo sie war.

Der Tresorraum der Volksbank war als Lesesaal etwas ungewöhnlich, hinein kam man nur durch spezielles Öffnen und ebenso hinaus, den Kindern machte es Spaß, sich locker auf den Boden zu hocken, oder sogar zu legen und der spannenden Geschichte von „Anton taucht ab" zu lauschen.

Jahrzehnte zurückversetzt fühlt man sich in der alten Schulklasse mit Holzbänken, alter Landkarte und einem Kaiserfoto an der Wand im Kreismuseum Bitburg, im denkmalgeschützten, alten Gymnasium. Lümmeln oder Geradesitzen, egal, wunderbar ist es von den Erlebnissen des Glückspilzes Jaromir, der Hauptfigur des Buches „ Der kleine Herr Jaromir" von MartinEbbertz zu hören.k-Museum

Bei der Vorstellung des Buches: „Desperaux – Von einem der auszog das Fürchten zu verlernen" in der evangelischen Kirche sind die meisten Kinder noch voller Neugierde und wollen noch ihren dritten Lesetaler erwerben. Die letzten nehmen gerne die bunten Luftballons als Erinnerung mit.
Ingrid Schilz, Fotografin

Insgesamt war es ein schöner und spannender Vormittag mit interessanten und lustigen Vorlese-Erlebnissen. Positiv geäußert haben sich die Kinder vor allem über zwei der vorgestellten Bücher (Anton taucht ab, Stark für einen Tag). Beide kamen gut an. Eines davon steht bereits in der Schülerbücherei unserer Schule, das andere werden wir von den Lesetalern anschaffen. Gut gefallen haben den Kindern auch die Räumlichkeiten in denen vorgelesen wurde (Tresorraum Volksbank, Kiosk der Radsportfreunde). Dazu meinten sie "Der Tresorraum war cool!" und "In der kleinen Hütte zu sitzen war schön."
Kerstin Antony, Lehrerin, Grundschule Oberkail
k-Brauerei
Ich war mit der Klasse 3a der Grundschule Bitburg - Süd unterwegs und fand die Leserallye insgesamt sehr gelungen. Die Organisation mit dem präparierten Stadtplan und dem Infobrief vorher war super. Wir hatten drei nette Vorleser mit interessanten Büchern erwischt (Stadthalle, Mehrgenerationenhaus, offener Kanal), überall wurden wir nett empfangen. Besonders begeistert waren die Kinder, dass sie in der Stadthalle bei Frau Niewodniczanska sogar etwas zu trinken bekamen. Vielen Dank für die schöne Veranstaltung! Tanja Bohn, Lehrerin, GS Bitburg-Süd

k-KrankenhausIch wurde wieder sehr nett von Frau Fandel im Krankenhaus empfangen. Die Rückmeldungen von den einzelnen Schulen waren sehr positiv; alle Kinder hatten Spaß, waren konzentriert und später auch beim Lösen des vorbereiteten Rätsels motiviert dabei. Das Foto gibt, so glaube ich, einen guten Eindruck von der entspannten Atmosphäre wider. Annette Rieder, Vorleserin im Marienhausklinikum

Hier ein paar Eindrücke von meiner Lesestation:
Textpassage:"Ich heiße Murmel! Du bist aber lieb, Orbi!", sagte das kleine Murmeltier in der Murmeltiersprache. Orbi verstand es sofort, weil er jede Sprache verstand. ...
Daraufhin fragte ich die Kinder, wer denn von ihnen auch die Murmeltiersprache verstehen würde. Da zeigten zwei Mädchen auf. Ich fragte: „Was heißt denn guten Morgen in der Murmeltiersprache?"Das heißt: „Bibibibi", antwortete das eine und das andere sagte mir was Hallo Hallo auf der Murmeltiersprache heißt, nämlich „Wula wula."
Ich lobte daraufhin die Vielfalt des Sprachenunterrichts der Grundschule.
Textpassage:................Was soll Orbi Linus nur zum Geburtstag schenken? Vielleicht könnte Orbi ein Geschenk erfinden? Vielleicht eine Kinderzimmeraufräum-Maschine? Oder ein Keinkrachmach-Wecker? Linus räumt ja nicht gerne sein Zimmer auf!.........
Als ich daraufhin fragte, wer denn gerne sein Zimmer aufräumen würde, zeigten nur zwei Schüler auf, denen es Spaß macht, ihr Zimmer aufzuräumen. (Zwei seltene Exemplare!) Alle anderen, inklusive Lehrer und Senioren, fanden das Aufräumen nicht so prickelnd. Aber die Geschenkideen kamen sehr gut an und wurden von der deutlichen Mehrheit der Zuhörer als sehr praktisch empfunden.
Rüdiger Mies, Vorleser im Mehrgenerationenhaus

Wie bereits mündlich mitgeteilt, fanden wir (Schüler und Lehrer) die Leserallye toll. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei und der Tag wird sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Dorothee Heser, Schulleiterin und Klassenlehrerin

k-Pax wenerMeiner Meinung nach ist die diesjährige Leserallye sehr gut angekommen. Sowohl Schüler als auch Lehrpersonen waren von dem vielfältigen Angebot sehr angetan. Bei mir in der Bibliothek haben die Schüler sehr interessiert zugehört und bei Fragen meinerseits auch toll mitgearbeitet.
Werner Pax,Vorleser in der Bibliothek der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung

                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Dank der wieder perfekten Organisation klappte alles wie am Schnürchen! Die   Lehrer (innen) haben allmählich Routine, genauso die Vorleser (innen), als auch die Macher (innen)! Was soll da noch schief gehen! Klingt ja fast langweilig!? Nein, absolut nicht! Solange es Kinder gibt und immer wieder spannende Lektüre, wird das garantiert nicht passieren. Es war rundherum wieder ein kurzweiliges, lustiges und anregendes Vergnügen.Besser geht's nicht. Prädikat wertvoll! Vielen Dank den Buchpaten!
k-messerichIrmhild Messerich, Vorleserin im Modehaus Messerich

Fotos: Heinz Drossard und Ingrid Schilz
weitere Fotos Leserallye